Umweltschule

Seit 2010 befindet sich auf dem Dach der KGS Moringen eine schuleigene Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 4,14 Kwp, die durch Sponsorenläufe erwirtschaftet wurde. Eine Anzeigetafel im Eingangsbereich zeigt den Schülerinnen und Schülern die tägliche Stromgewinnung, aber auch die Einsparung an Kohlenstoffdioxid, also unseren Beitrag zum Klimaschutz. Ein weiterer Beitrag zum Klimaschutz ist die Pflanzung eines Schulwaldes auf einer ehemaligen Bauschuttdeponie in Höckelheim

Auf unserem Schulgelände haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit „Biologische Vielfalt“ zu erleben. Seit 2012 befindet sich hier ein 400 m² großer Schulgarten, in dem immer wieder neue Biotope angelegt werden. Weiter findet man auf dem Schulgelände diverse Fledermauskästen, eine Kräuterspirale und seit 2015 eine Streuobstwiese, die zwei Jahre später verdoppelt wurde.

Auch das Thema Saubere Schule rückte in den Vordergrund. Mithilfe einer PAG (Projektarbeitsgruppe) „Saubere Schule“ wurden viele Maßnahmen durchgeführt, z.B. Klassenpläne erstellt für Flurreinigung, Pausenhallenreinigung und Reinigung des Außengeländes. Es wurden Stationen mit Reinigungsmitteln und Reinigungsgeräten befüllt und in jedem Klassenraum zwei Abfallbehälter zur Mülltrennung zur Verfügung gestellt.

Auch befasst sich die Schulgemeinschaft mit dem Thema „Fairer Handel“, indem sie sich mit den Produktionsbedingungen und den Handelsstrukturen „herkömmlicher“ Produkte und fair hergestellter und gehandelter Produkte im Unterricht auseinandersetzt.
Praktisch gelingt der Handel durch den Verkauf von der fair gehandelten „guten Schokolade“ oder durch fair gehandelte Rosen am Valentinstag. Eine Kollegin verkauft seit 2016 Produkte aus Ghana, die auf dem dortigen Markt erworben werden wie Stoffe, Ketten, Armbänder und Kalebassen (Schalen aus Kürbis), die von den einheimischen Verkäufern produziert werden. Der Erlös kommt unserer ehrenamtlichen Kooperationsschule in Kapawumo (Vorort von Tamale, Ghana) zu Gute.

Angesichts fortschreitenden Klimawandels und Umweltzerstörung ist es Aufgabe jeder Schule, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zu fördern. Daher hat sich bei der letzten Gesamtkonferenz ein Umweltausschuss gebildet, in dem Lehrkräfte, Schüler- und ElternvertreterInnen gemeinsam an dem Ziel arbeiten, die Nachhaltigkeit an der KGS zu verbessern.

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